Argument 1: Das Volk soll entscheiden

Der Gemeinderat stoppte das abstimmungsreife Projekt «Alterszentrum Baum des Lebens» kurz vor der Gemeindeversammlung. Eine plausible Begründung fehlt bis heute. Damit hat der Gemeinderat eigenmächtig entschieden, dass

  • Planungskosten von CHF 450 00000 in den Sand gesetzt werden.
  • die Gemeinde und somit wir Steuerzahler auf auf Kantonsbeiträge im Umfang von 2.8 Mio. Franken verzichtet.
    Auf die Frage, wie es die Gemeinde rechtfertige, dass die Planungskosten von CHF 450'000 einfach so in den Sand gesetzt wurden, antwortete der Gemeindepräsident Othmar Büeler: Das ist ein grosser Betrag. Aber wir haben viel gelernt. 

Wir wollen dass Volk entscheiden darf, ob der Gemeinderat ungefragt CHF 450'000 für seine eigen Bildung ausgeben darf und letztlich insgesamt 3.25 Mio. Franken in den Sand gesetzt werden sollen oder nicht.


Argument 2: Es sind nicht CHF 35´500´000

Der Gemeinderat argumentiert, dass die Kosten von CHF 3,5 Millionen aus finanziellen Gründen nicht zu stemmen sei.

Nur: Die Gemeinde muss gar nicht CHF 35,5 Millionen investieren. Es sind nur 7,5 Millionen!

Warum? Sehen Sie hier: Argument 2: Investition


Argument 3: Ein durchdachtes Projekt

Das flexible, ausbaufähige Projekt "Alterszentrum Baum des Lebens" garantiert bis 2035 die notwendigen Pflegebetten. Es kann durch geschickte Planung erweitert werden. Zusätzlich wertet der Neubau das Dorfzentrum von Schübelbach auf. Mit einem Eigenkapital von 51% hat das Projekt gute finanzielle Voraussetzungen. Ein Pflegeplatz kostet 490 000 Franken. Das ist relativ günstig und liegt im Schweizer Mittelfeld.


Argument 4: Ertüchtigung Obigrueh

Der Gemeinderat hat beschlossen, die bestehende Obigrueh für mindesten CHF 1,5 Millionen (man spricht in der Zwischenzeit sogar von bis zu CHF 3 Millionen!) für den Betrieb der nächsten 10 Jahre zu ertüchtigen.

Das heisst: Die Obigrueh wird jährlich mit dem Betrag von CHF 150'000 belastet. Umgerechnet müssen die Pensionskosten pro BewohnerIn pro Jahr um CHF 6´000 angehoben werden.

Und nach 10 Jahren? Dann landen die CHF 1,5 Millionen auf der Schutthalde. Wir finden, so dürfen die Steuergelder nicht verschleudert werden.

Warum geneu? Die Berechnung dazu sehen und hören Sie im verlinkten Video. Argument 4: Ertüchtigung Obigrueh


Argument 5: Die teure Fantasie des Gemeinderates

Als Alternative schlägt der Gemeinderat vor, in 10 bis 15 Jahren ein grosses Pflegezentrum zu bauen. Das ist reine Fantasie, liegen doch weder konkrete Pläne noch Zahlen vor. Und: Ab 2045 nimmt die Zahl der alten Menschen wieder ab.  Man will also zu spät ein grosses Alterszentrum bauen, das nach wenigen Jahren nicht mehr gebraucht wird. Zusätzlich wird das Fantasie-Alterszentrum sehr teuer werden, denn das Land muss zusätzlich gekauft werden. 


Das Projekt "Alterszentrum Baum des Lebens" garantiert zeitnah eine zukunftsgerichtete Altersversorgung zu einem vernünftigen Preis.